
Bevor wir schneiden, sprechen wir
Haarstruktur, Farbgeschichte und die Zeit, die Sie morgens vor dem Spiegel haben: Diese drei Dinge klären wir, bevor Schere oder Farbe ins Spiel kommen.
Worum es im Gespräch geht
Haar, Wunsch und Alltag
Ein Schnitt, der im Salon sitzt und zu Hause nicht mehr, hat meist nichts mit der Schere zu tun, sondern mit einer Frage, die vorher niemand gestellt hat.

Das Haar
Wir sehen uns Struktur, Dichte und Wuchsrichtung im trockenen Zustand an und tasten die Kopfhaut ab. Frisch gewaschenes, geföhntes Haar verrät weniger als gewachsenes – kommen Sie ruhig so, wie Sie morgens aus dem Haus gehen.

Der Wunsch
Bilder helfen mehr als Worte. Bringen Sie zwei oder drei Aufnahmen mit, die Ihnen gefallen – wir sagen offen, was davon auf Ihrem Haar erreichbar ist, was mehrere Termine braucht und wovon wir abraten.

Der Alltag
Fünf Minuten morgens oder zwanzig? Für Fahrradhelm, Büro oder Schichtdienst? Danach richtet sich, wie viel Struktur ein Schnitt braucht und wie eng die Abstände zwischen den Terminen werden.
So läuft das Gespräch
Vom Platznehmen bis zum Plan
Die ersten rund 15 Minuten jedes Termins gehören dem Gespräch – am Spiegelplatz, mit trockenem Haar und bevor der Umhang überhaupt umgelegt wird.
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1. Ankommen und zuhören
Sie erzählen, was Sie an Ihrem Haar stört und was bleiben soll. Wir fragen nach dem letzten Schnitt, nach Farbe, Blondierung, Glättung oder Dauerwelle – auch nach dem, was länger zurückliegt.
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2. Haar ansehen und anfassen
Wir prüfen Wuchsrichtung, Spitzen und Kopfhaut im trockenen Haar. Bei Farbwünschen legen wir den Farbfächer direkt an Ihre Strähne, nicht auf den Tisch – Licht und Hautton entscheiden mit.
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3. Wege gegenüberstellen
Meist gibt es mehr als eine Lösung. Wir stellen zwei bis drei Möglichkeiten nebeneinander, mit Dauer, Pflegeaufwand und Preisrahmen – und sagen dazu, was ein Termin allein nicht leisten kann.
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4. Entscheiden und festhalten
Erst wenn Sie zustimmen, beginnen wir. Was wir tun, notieren wir in Ihrer Karte: Farbrezept, Schnittlängen, verwendete Produkte. Beim nächsten Mal knüpfen wir daran an.
Beratung zu Coloration und Balayage
Farbe braucht mehr als einen Wunschton
Wie hell ein Ergebnis wird, entscheidet nicht der Fächer, sondern was vorher im Haar war – deshalb testen wir vor jeder Erstcoloration an einer einzelnen Strähne.

Ein Foto aus dem Netz zeigt ein Ergebnis, aber nie den Weg dorthin. Vorher gefärbtes Haar, Reste einer Blondierung oder Henna verändern, wie Farbe aufzieht. Wir sehen uns das an, bevor wir etwas versprechen.
- Strähnentest an verdeckter Stelle vor der ersten Coloration
- Ausgangshöhe und Wunschton nebeneinander am Kopf geprüft
- Ansage, ob ein Termin reicht oder zwei Sitzungen nötig sind
- Pflegeaufwand zu Hause und Nachwuchsrhythmus offen benannt
- Empfehlung, wann wir von einem Wunsch abraten
Wer bei uns sitzt
Drei Anlässe, drei Gespräche
Wer zum ersten Mal kommt, braucht andere Fragen als jemand, dessen Farbrezept seit Jahren in unserer Kartei liegt – und eine Braut braucht beides plus einen Zeitplan.

Neukunden
Beim ersten Termin planen wir mehr Zeit fürs Gespräch ein. Wir legen Ihre Karte an, halten Ausgangssituation und Vorbehandlungen fest und bleiben beim ersten Mal bewusst etwas zurückhaltender, als Sie es vielleicht erwarten.
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Stammkunden
Farbrezept, Schnittlängen und Produkte stehen in Ihrer Karte. Das Gespräch wird kürzer und genauer: Was hat seit dem letzten Mal funktioniert, was nicht, und verändert sich gerade etwas am Haar.
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Brautpaare
Hier beginnt die Beratung Monate vorher. Wir sprechen über Kleid, Schleier, Uhrzeit und Wetter, machen einen Probetermin und legen fest, wann Farbe und Schnitt vor dem Tag liegen sollten.
Mehr erfahrenGut zu wissen
Häufige Fragen zur Beratung
Damit Sie wissen, was Sie erwartet: die Punkte, die vor einem Termin bei uns am häufigsten aufkommen.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben
Schildern Sie kurz, worum es geht – Salon Scherenwerk meldet sich mit einer Einschätzung.
