
Der Preis steht vor dem ersten Schnitt
Was eine Behandlung kostet, hängt von Haarlänge, Technik und Aufwand ab. Den Rahmen nennen wir Ihnen, bevor wir beginnen – am Telefon oder im Salon.
Preisfaktoren
Was den Preis bestimmt
Zwei Gäste mit demselben Wunsch können unterschiedlich viel zahlen – nicht, weil wir frei kalkulieren, sondern weil Haar nicht gleich Haar ist.
Den größten Anteil hat die Zeit am Platz: Eine Balayage an schulterlangem, unbehandeltem Haar braucht weniger Abschnitte als dieselbe Technik an langem, mehrfach gefärbtem Haar. Dazu kommen die Menge an Farbe und Blondiermittel sowie zusätzliche Schritte wie Tönung oder Pflegeauffüllung. Diese Punkte sprechen wir vor dem ersten Pinselstrich durch.
Zeit am Platz
Jede Leistung hat ein Zeitfenster: Ein Herrenschnitt belegt rund 30 bis 45 Minuten, ein Damenschnitt mit Waschen und Finish etwa eine Stunde, eine Balayage mit Toner drei bis vier Stunden. Wird das Fenster länger, weil mehr Partien bearbeitet werden, steigt der Preis mit.
Haarlänge und Haardichte
Ab Schulterlänge und bei sehr dichtem Haar brauchen Blondierung, Farbe und Pflege mehr Produkt und mehr Hände. Wir weisen diesen Längenzuschlag offen aus, statt ihn in der Grundleistung zu verstecken.
Haargeschichte
Frühere Colorationen, Henna, Glättungen oder Hausfärbungen liegen noch im Haar und reagieren anders. Mitunter sind zwei Sitzungen nötig, um ein Ziel schonend zu erreichen – das sagen wir vorher, nicht hinterher.
Technik
Ganzkopffarbe, Ansatzfarbe, Foliensträhnen, Balayage und Babylights unterscheiden sich im Aufwand deutlich. Freihandtechniken wie Balayage werden Strähne für Strähne gesetzt und brauchen entsprechend Zeit.
Produktmenge
Farbe und Blondiermittel werden pro Termin frisch angemischt. Wir rechnen nach tatsächlichem Verbrauch, nicht pauschal nach Maximalmenge – bei kurzem Haar zahlen Sie entsprechend weniger.
Zusatzschritte
Pflegeauffüllung vor der Blondierung, Toner zum Abstimmen des Ergebnisses oder eine Kopfhautbehandlung sind eigene Posten. Sie sind nie Pflicht; wir empfehlen sie nur, wenn der Haarzustand dafür spricht.
Vorab-Einschätzung
So entsteht Ihr Kostenrahmen
Niemand soll erst an der Kasse erfahren, was eine Behandlung kostet. Bei Farbe, Balayage und Brautstyling nennen wir Ihnen deshalb vor dem Termin eine Spanne von – bis – in vier Schritten.

Sie schildern uns telefonisch oder per Nachricht Ihren Wunsch und schicken zwei Fotos mit: eines bei Tageslicht ohne Blitz vom trockenen, offenen Haar, eines vom Ansatz aus der Nähe. Daran erkennen wir Grundton, Länge und wie viel alte Farbe noch sitzt. Nennen Sie uns dazu, was in den letzten zwölf Monaten im Haar war – auch Hausfärbungen und Naturfarben wie Henna.

Wir melden uns mit einer Preisspanne und der realistischen Dauer zurück, beides aufgeteilt nach Posten: Schnitt, Farbe, Toner, Pflege. Gleichzeitig sagen wir, ob Ihr Ziel in einem Termin erreichbar ist oder ob wir in zwei Sitzungen arbeiten sollten. So wissen Sie vor der Buchung, worauf Sie sich einlassen.

Zu Beginn des Termins sehen und fühlen wir das Haar, prüfen Kopfhaut und Haarstruktur und machen bei Blondierungen eine Probesträhne an einer verdeckten Stelle. Danach legen wir den Preis innerhalb der genannten Spanne fest. Erst wenn Sie zustimmen, beginnen wir – und wir sagen offen, wenn ein Wunsch so nicht zu Ihrem Haar passt.

Zeigt sich während der Behandlung, dass ein zusätzlicher Schritt sinnvoll wäre – etwa ein zweiter Toner, weil Gelbanteile durchkommen —, fragen wir vorher und nennen den Aufpreis. Auf der Rechnung stehen am Ende die einzelnen Posten mit Preis, nicht eine Summe ohne Erklärung. Zahlen können Sie in bar oder per Karte.
Begriffe erklärt
Techniken und was sie kosten
Viele Preisunterschiede erklären sich aus der Technik. Hier stehen die drei Wege zu hellerem Haar nebeneinander – mit dem, was sie leisten, und dem, was sie verlangen.
Ansatzfarbe
- Nur der nachgewachsene Ansatz wird gefärbt, die Längen bleiben unberührt
- Geringster Produktverbrauch und damit der günstigste Farbtermin
- Alle vier bis sechs Wochen fällig, damit keine Kante entsteht
- Verändert den Ton der Längen nicht – wer heller will, braucht mehr
Foliensträhnen
- Strähnen werden abgeteilt und in Folie aufgehellt, das Ergebnis ist gleichmäßig
- Gut planbar in Dauer und Preis, weil die Technik dem Kopf folgt
- Mehr Produkt und Arbeitsschritte als eine Ansatzfarbe
- Der Ansatz wird mit dem Herauswachsen sichtbarer als bei Freihandtechnik
Balayage
- Freihand mit dem Pinsel gesetzt, der Übergang verläuft weich ins Naturhaar
- Wächst unauffällig heraus, der Abstand zwischen Terminen wird größer
- Drei bis vier Stunden am Platz, meist mit abstimmendem Toner
- Der aufwendigste und damit teuerste unserer Farbwege
Bereit für Ihren persönlichen Kostenrahmen?
Wir melden uns mit einer Einschätzung passend zu Ihrem Wunschtermin.
