
Wer wiederkommt, muss nichts zweimal erklären
Für unsere Stammkundinnen und Stammkunden halten wir fest, was funktioniert: die Farbformel, die Schnittlänge, die bevorzugte Hand am Stuhl. Sie setzen sich hin, und der Termin beginnt da, wo der letzte aufgehört hat.
Was Stammkunden haben
Drei Dinge, die beim zweiten Mal anders laufen
Ab dem zweiten Besuch arbeiten wir mit einer Kundenkarte: Sie hält Formel, Einwirkzeit und Schnittaufbau fest, damit das Ergebnis wiederholbar bleibt.

Fester Rhythmus statt Terminsuche
Wir reservieren Ihren Folgetermin noch am Stuhl, im gewohnten Abstand und zur gewohnten Uhrzeit. Wer alle sechs Wochen kommt, hat den Platz im Kalender, bevor er nach Hause geht.

Dieselbe Hand am Kopf
Sie bleiben bei der Person, die Ihr Haar kennt – mit Wirbel, Wuchsrichtung und der einen Strähne, die immer absteht. Bei Urlaub oder Krankheit übergeben wir mit Karte und kurzer Absprache.

Farbe, die nachvollziehbar bleibt
Nuance, Mischverhältnis, Oxidationsstärke und Einwirkzeit stehen schriftlich in Ihrer Karte. So lässt sich ein Ton gezielt wärmer oder kühler nachjustieren, statt neu geraten zu werden.
Ablauf
So läuft Ihr Stammkundentermin ab
Wer regelmäßig zu uns kommt, muss beim Termin nicht mehr bei null anfangen: Ihre Angaben liegen vor, das Team kennt Ihren Haarwuchs, und die Zeit am Stuhl geht in die Arbeit statt in die Vorbesprechung.
Fünf Schritte von der Ankunft bis zum Folgetermin
1. Ankunft und kurzer Abgleich

Wir sehen vor Ihrem Termin in die Karte: letzter Schnitt, letzte Farbformel, verwendete Pflege. Am Stuhl klären wir in zwei, drei Minuten nur noch, was sich geändert hat – neue Medikamente, Haarausfall nach einer Erkrankung, ein Sommer mit viel Chlorwasser oder der Wunsch, die Länge doch wachsen zu lassen. Diese Punkte beeinflussen Schnittaufbau und Farbergebnis spürbar.

Wir sehen vor Ihrem Termin in die Karte: letzter Schnitt, letzte Farbformel, verwendete Pflege. Am Stuhl klären wir in zwei, drei Minuten nur noch, was sich geändert hat – neue Medikamente, Haarausfall nach einer Erkrankung, ein Sommer mit viel Chlorwasser oder der Wunsch, die Länge doch wachsen zu lassen. Diese Punkte beeinflussen Schnittaufbau und Farbergebnis spürbar.

Vor dem Waschen prüfen wir Ansatzlänge, Grauanteil, Struktur und Kopfhaut. Trocken ist der natürliche Fall sichtbar – Wirbel, Wuchsrichtung, Volumen. Bei Farbe messen wir den nachgewachsenen Ansatz in Zentimetern; ab etwa drei Zentimetern rechnen wir mit längerer Einwirkzeit und planen den Termin entsprechend.

Gewaschen wird mit dem Shampoo, das zu Ihrem Haarzustand passt – bei colorierter Länge ohne stark entfettende Tenside, damit die Farbpigmente im Haar bleiben. Bei einer Ansatzfarbe waschen wir erst nach dem Auftragen, weil die natürliche Kopfhautfettung als Schutzfilm wirkt.

Wir arbeiten in der Reihenfolge, die dem Haar zuträglich ist: Coloration vor dem Formschnitt, damit angegriffene Spitzen anschließend abgenommen werden. Beim Nachschneiden orientieren wir uns an der dokumentierten Schnittform – Stufung, Länge im Nacken, Konturenverlauf – und passen sie an, statt jedes Mal neu zu entwerfen.

Zum Schluss föhnen oder stylen wir und zeigen Ihnen den Griff, mit dem das zu Hause gelingt. An der Kasse tragen wir alle Änderungen in die Kundenkarte ein und vereinbaren auf Wunsch direkt den nächsten Termin – bei Ansatzfarbe meist in sechs bis acht Wochen, beim Herrenschnitt in vier bis fünf.
Dokumentation
Was in Ihrer Kundenkarte steht
Eine Farbformel ist kein Geheimnis, sondern ein Rezept: Farbton, Mischverhältnis, Entwicklerstärke und Einwirkzeit. Wir notieren sie nach jedem Termin, damit ein Ergebnis wiederholbar bleibt – auch wenn einmal eine andere Kollegin an Ihrem Kopf arbeitet.
Diese Angaben halten wir fest
- Farbformel mit Nuancen, Mischverhältnis, Entwicklerstärke und Einwirkzeit – getrennt für Ansatz und Längen
- Technik der Aufhellung: Folien, Freihand-Balayage, Haubentechnik, Anzahl und Lage der Partien
- Schnittform: Stufung, Länge im Nacken, Ponybreite, Konturenverlauf, Scheiteltendenz
- Haarzustand: Porosität, Vorbelastung durch frühere Farben, empfindliche Kopfhaut
- Verträglichkeiten und bekannte Reaktionen, etwa auf Ammoniak oder Duftstoffe
- Gekaufte Pflegeprodukte, damit die Empfehlung beim nächsten Mal passt
Wer die Daten sieht
Die Kundenkarte liegt in unserer Salonsoftware und ist nur für das Team einsehbar. Wir speichern, was fachlich nötig ist – keine Daten „auf Vorrat“. Gesundheitsbezogene Notizen wie eine Kopfhautreaktion halten wir nur mit Ihrem Einverständnis fest, weil sie besonders geschützt sind.
Sie können jederzeit Einsicht verlangen, Angaben korrigieren oder die Löschung beantragen. Auf Wunsch geben wir Ihnen Ihre Farbformel schriftlich mit, etwa vor einem Umzug. Details stehen in unserer Datenschutzerklärung.
Rhythmus und Preise
Feste Termine und was sie kosten
Der passende Abstand zwischen zwei Terminen hängt vom Haarwachstum ab – rund einen Zentimeter im Monat – und davon, wie stark sich Ihre Wunschfarbe vom Naturton unterscheidet. Wir schlagen Ihnen einen Rhythmus vor, den Sie jederzeit anpassen können.
Typische Termin-Intervalle
Richtwerte aus dem Salonalltag. Der Preis richtet sich nach Haarlänge, Haarfülle und Aufwand – die verbindliche Summe nennen wir vor Arbeitsbeginn.
Schnitt
- Herrenschnitt, Maschine und Schere
Konturen an Nacken und Ohren wachsen am schnellsten aus der Form.
- Damenschnitt, Formerhalt
Stufung und Spitzen nachschneiden, ohne die Länge zu verlieren.
- Pony separat nachschneiden
Kurzer Zwischentermin von etwa zehn Minuten, ohne Waschen.
Farbe
- Ansatzfarbe bei Grauabdeckung
Ab etwa zwei Zentimetern Ansatz wird die Grenze deutlich sichtbar.
- Balayage oder Strähnen, Auffrischung
Weicher Verlauf ohne harte Ansatzkante, dazwischen nur Ton-in-Ton-Pflege.
- Glanztönung zwischendurch
Frischt verwaschene Nuancen auf und schließt die Schuppenschicht.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben
Schildern Sie kurz, worum es geht – Salon Scherenwerk meldet sich mit einer Einschätzung.
